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6 wertvolle Heilkräuter für Katze & Hund

Wussten Sie, dass bestimmte Heilkräuter auch ganz einfach bei Katzen oder Hunden angewendet werden können? Als Tee oder unters Futter gemischt sollen sie sich z. B. positiv auf die Verdauung und die Darmgesundheit, den Blutdruck, das Immunsystem oder auf den Appetit auswirken. Wenn Sie ihrer Fellnase was Gutes tun wollen, lesen Sie weiter

Kamillenblüten: Ein echter Alleskönner

Wie bei uns Menschen soll Kamille auch bei Tieren beruhigend wirken und z. B. Verdauungsbeschwerden lindern. Darüber hinaus sind Kamillenblüten ein vielseitiger Alleskönner und schützten ihr Tier gegen Zecken, helfen bei gereizten Hautstellen und gegen Muskelschmerzen. Kamille wirkt zudem entspannend auf die Nerven und sind daher z. B. gut für ängstliche oder nervöse Hunde. Durch den positiven Effekt der Kamille auf die Magen- und Darmgesundheit hilft sie z. B. gegen Magenentzündung, Blähungen oder Durchfall. Ebenso kann ein Kamillenaufguss z.B. hilfreich bei der Bekämpfung von Darmwürmern sein. Dazu können Sie ihrem Tier die Kamillenblüten als lauwarmen oder kalten Tee (etwa 100-125 ml) verabreichen. Dieser soll übrigens auch als Schutz gegen Zecken helfen. Das in Kamillenblüten enthaltene Apigenin hilft außerdem gegen Muskelschmerzen und bei gereizten Hautstellen, die z. B. durch Insektenbisse, Allergien oder Ähnliches entstanden sind. Zur Behandlung von Muskelbeschwerden können Sie Ihr Tier mit einer warmen Kamille-Infusion einsprühen. Gereizte Hautstellen können Sie z. B. mit einem in Kamillentee getauchten Wattepad behandeln.

 

Rosmarin: Löst Verspannungen, wirkt verdauungsfördernd, & schützt vor Flöhen

Auch Rosmarin ist ein besonders vielseitiges Kraut, welches sich in der Tierheilkunde als sehr hilfreich erwiesen hat. Es regt nicht nur die Durchblutung ihres Vierbeiners an, es soll auch bei Gelenk- und Muskelverspannungen helfen. Vor allem bei kalten Temperaturen im Winter kann das sehr förderlich sein. Um Verspannungen zu lösen, kann Rosmarin-Tee z. B. als Wickel verwendet werden. Dazu einfach ein Tuch in warmen, nicht zu heißen Rosmarin-Tee tunken und um die betroffenen Bereiche wickeln und anschließend mit einem trockenen Tuch umhüllen. Vor allem Hunde sprechen sehr gut darauf an. Aber auch innerlich angewendet ist Rosmarin ein wunderbares Tierheilkraut. Es soll bereits in kleinen Mengen verdauungsfördernd wirken und vertreibt sogar Flöhe bei Katzen. Allerdings ist hier wichtig zu wissen, dass Rosmarin nicht von trächtigen Katzen eingenommen werden sollte, da dieses abtreibend wirkt. Zur inneren Anwendung kann Rosmarin als Tee (zimmerwarm) verabreicht oder als frisches oder getrocknetes Kraut unters Futter gemischt werden. Dazu bei Katzen insgesamt maximal einen Teelöffel (ca. 3 g) Rosmarin (am besten fein vermahlen) den Tag über verteilt ins Futter geben. Hunden können je nach Größe bis zu 5 g pro Tag verabreicht werden.

 

Ingwer: Vielseitige Knolle & Hilfsmittel für lange Autofahrten

Dass Ingwer viele gesundheitsfördernde Eigenschaften für uns Menschen haben soll, ist mittlerweile weither bekannt. Aber auch ihr Tier können Sie mit der Knolle bei vielen Beschwerden unterstützen. Ingwer stärkt das Immunsystem ihres Lieblings und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus: Es regt die Verdauungssäfte und den Stoffwechsel an. Zudem wirkt das Kraut appetitanregend, wärmend und hilft sogar bei Übelkeit. Ingwer wirkt insgesamt beruhigend und ausgleichend auf den Magen aus. Daher soll sich Ingwer z. B. auch als wahre Wunderwaffe für lange oder kurvenreiche Autofahrten erweisen. Darüber hinaus soll Ingwer die Durchblutung fördern, schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken. Last but not least soll die gelbe Knolle gut gegen Gelenkerkrankungen wie Arthrose, Spondylose, Hüftdysplasie oder Ellbogendysplasie sein. Da Ingwer sehr intensiv in Wirkung und Geschmack ist, sollte es allerdings nur sparsam unters Futter gemischt werden und sollte zudem nicht dauerhaft verabreicht werden. Für Hunde und Katzen max. 0,5 g getrockneten Ingwer pro Tag unters Futter rühren. Für größere Hunde ca. 1 g pro 10 kg Körpergewicht.

 

Eukalyptus: Wohltuend für die Atemwege

Eukalyptus beinhaltet wertvolle ätherische Öle und wirkt sich daher nicht nur für den Menschen, sondern auch für Tiere positiv auf die Atemwege, Lungen und Bronchien aus. Er ist bekannt für seine schleimlösenden Eigenschaften und kann auch einen wohltuenden Effekt auf ihr Haustier haben. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass die frischen Blätter der Eukalyptusbäume giftig für Tiere sind, sowohl für Hunde als auch für Katzen. Zudem sollte Eukalyptus als getrocknetes Kraut dem Tier nur in geringen Mengen zugeführt werden, z. B. in Form eines milden Aufgusses am besten gemischt mit anderen Kräutern. Zudem ist Eukalyptus nicht geeignet für Hunde und Katzen mit empfindlichen Mägen.

 

Alantwurzel: Rundumhelfer für die Gesundheit deines Haustiers

Die Alantwurzel ist vielleicht nur wenigen Menschen bekannt, ihre Heilwirkungen sind aber nicht minder interessant. Gewissermaßen bringt sie sogar viele der Eigenschaften der vorher genannten Heilkräuter zusammen. Die Alantwurzel soll die Verdauungsfunktion stärken und ist gut für die Darmflora. Dafür verantwortlich ist der in der Wurzel enthaltene Stoff Inulin, ein Kohlehydrat, das viele gesunde Ballaststoffe enthält. Zudem wirkt sich die Alantwurzel förderlich aus auf Galle und und Leber und ist appetitanregend. Darüber hinaus soll die Alantwurzel sogar einen positiven Effekt auf die Atemwege deines Haustiers haben, denn es kräftigt Lungen und Bronchien. Vor allem im Winter erweist sich die Wurzel als sehr hilfreich: wenn drinnen trockene Heizungsluft und draußen feuchte Kaltluft herrscht. Allerdings sollte auch die Alantwurzel, ähnlich wie der Ingwer nur in Maßen und nicht dauerhaft zugeführt werden. Alantwurzel kann in getrockneter Form (ca. 0,5 g/Tag) unter Futter gemischt werden.

 

Herzgespann (auch Löwenschwanz genannt): Das Kraut für Herz, Kreislauf und Blutdruck

Ein Kraut das in der Heilkräuterapotheke ihres Vierbeiners nicht fehlen darf, ist das sogenannte Herzgespann. Wie der Name schon sagt, soll das Kraut einen positiven Effekt auf das Herz haben. Zudem werden dem Kraut krampflösende Wirkungen nachgesagt. Herzgespann soll beruhigend bei Herz- und Nervenstörungen wirken sowie regulierend auf den Blutdruck. Insgesamt soll das Kraut entspannende und beruhigende Eigenschaften auf deinen Vierbeiner haben. Dafür verantwortlich sind unter anderem die im Herzgespann enthaltenen Bitterstoffe, ätherischen Öle und entzündungshemmenden Gerbstoffe. Wenn ihr Tier von den wohltuenden Eigenschaften des Herzgespanns profitieren soll, dann streuen Sie täglich etwa 0,5-1 g getrocknetes Kraut über das Futter.

 

Die Liste könnte unendlich weitergeführt werden, denn nicht nur für den Menschen, auch für ihren Vierbeiner können Heilkräuter durchaus einen positiven Effekt auf die Gesundheit erzielen. Ob als Tee oder in getrockneter Form ins Futter gerührt, können Heilkräuter gegen vielerlei Beschwerden helfen. Wichtig ist natürlich zu beachten, dass nicht jedes Kraut für Hunde und Katzen geeignet ist und die vorgeschriebenen Dosen nicht überschritten werden sollten.