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Beifußkraut

Beifuß

 

 

Die Verbreitung von Beifuß fand vermutlich seit der Jungsteinzeit statt, als die ersten Bauernkulturen entstanden und somit auch der Ackerbau seine Entwicklung genommen hat. Die ursprüngliche Verbreitung lässt sich heute leider nicht mehr bestimmen, da die Pflanze durch den Menschen in fast alle nördlichen Gebiete der Erde getragen worden ist.
Das unscheinbare anspruchslose Kraut wächst auf nährstoff- und kalkreichem sandigen Boden in ganz Europa, Asien und Nordamerika.
Artemis vulgaris - so der der botanische Name des Korbblütlers - ist über die Jahrhunderte vielen verschiedenen Gottheiten geweiht worden: 
Der Artemis, die jungfräuliche griechische Göttin der Jagd, die als Schutzgöttin und Geburtshelferin der Gebärenden galt, weshalb der Beifuß schon im alten Griechenland zur Erleichterung von Geburten Verwendung fand.
Der Diana, das römische Gegenstück zur Artemis. Sie galt auch als Beschützerin der Frauen und Mädchen. Der römische Gelehrte Plinius (100 n.Chr.) sagte bereits „...verspüre keine Müdigkeit, wer sich ein Büschel des Krautes an den Fuß bindet.“ Die Römer nannten den Beifuß auch Diania, da er der Göttin Diana geweiht war und auch hier zur Geburtsförderung verwendet worden ist.
Im Frühmittelalter wurde es von einem Abt als „Mutter aller Kräuter“ bezeichnet und ist in diversen mittelalterlichen Kräuterbüchlein als „sonderlich Frawenkraut“ bei diversen Frauenleiden als hilfreich beschrieben.
Hildegard von Bingen beschreibt im 11. Jahrhundert die, bis heute bekannte, wohltuende Wirkung von Beifuß auf die Verdauung und den Magen-Darmtrakt: „Der Beifuß, das heißt der biwoz, ist sehr warm und sein Saft ist nützlich. Wenn er gekocht wird und in mùse („Brei“) oder einer anderen Speise gegessen wird, heilt er kranke Eingeweide und macht einen kalten Magen warm. … Er beseitigt und verjagt die Fäulnis, die er (der Mensch) sich in den früheren Speisen und Getränken zugezogen hat… .“
Andere bekannte Namen für Beifuß sind u.a.: Johannesgürtel-, Weiber-, Jungfern-, Sonnwend-, Fliegen- oder Besenkraut.

Mehr als nur ein Unkraut
Die ätherischen Öle und die Bitterstoffe machen den Gemeinen Beifuß zu einer effektiven Heilpflanze für diverse Beschwerden. Sie hat unter anderem eine krampflösende, durchblutungsfördernde, beruhigende, antibakterielle, harntreibende und verdauungsfördernde Wirkung. Verwendete Pflanzenteile sind die Blätter, die Rispen, die Wurzeln oder das ganze Kraut.

Diese Inhaltsstoffe schenkt Ihnen Beifuß
Die wertvollen Inhaltsstoffe des Beifuß sind sogenannte Sesquiterpenlactone - Bitterstoffe und bis zu 0,2% Ätherische Öle.
Die Bitterstoffe wirken sich in ganz besonderem Maße positiv auf unseren Verdauungsapparat aus.
Die Hauptbestandteile des ätherischen Öls sind: Kampfer, Thujon, 1,8-Cineol, Linanool und Santonin.
Weiters enthält Beifuß Pflanzenfarbstoffe wie Quercetin und Rutin, die antioxidativ wirken.
Enthaltene Hydroxycumarine wie u.a. Aesculetin macht Beifuß darüber hinaus sogar in der Traditionellen Chinesischen Medizin zu einem wahren Heilkraut, dem sogar leberschützende Eigenschaften nachgesagt werden.

Wirkstoffe
Die Bitterstoffe sorgen für eine appetitanregende, verdauungsfördernde Wirkung. Es regt die Ausschüttung der Magensäfte an und die Fettverdauung wird beeinflusst.
Die Ausschüttung der Verdauungssäfte erhöht sich und regt weiter die Aktivität der Bauchspeicheldrüse und die Gallensaft-Produktion zur Fettverdauung an. So können fette und schwere Speisen optimal verdaut werden.
Dadurch wird generell die Durchblutung des Unterbauches angeregt und eine erwärmende Wirkung von Kopf, Bauch und Füßen zeigt sich.
Die ätherischen Öle und Gerbstoffe wirken vorwiegend keim- und pilzhemmend.

Die vorbeugende leberschützende Wirkung des in Beifuß enthaltenen Aesculetins ist in Experimenten bereits nachgewiesen worden.

Beifuß kann außerdem die Gestagenproduktion und die körpereigene Östrogenproduktion anregen und sich somit günstig auf die Fruchtbarkeit der Frau auswirken.
Ebenfalls regt er die Wehen-Tätigkeit an, beruhigt und entkrampft, sodass er ein guter Begleiter für die Geburt und dessen Vorbereitung sein kann. Auch bei Menstruationsbeschwerden ist die krampflösende Eigenschaft hilfreich.

Die ätherischen Öle entfalten, äußerlich angewandt, ihre durchblutungsfördernde Eigenschaft. Beifuß wirkt erweichend, daher lässt er sich auch gut für die Bereitung von Fußbädern verwenden und wirkt erleichternd bei geschwollenen, müden Füßen und Beinen. Ein wärmendes Bad bei kalten Füßen mit Beifuß zubereitet, kann eine wahre Wohltat sein.

 

Nebenwirkungen
Der Blütenstaub kann Allergien hervorrufen.

Durch die wehen-fördernde Wirkung des Beifuß, sollte dieser nur sehr reduziert in der Schwangerschaft angewendet werden, da es im frühen Stadium zu einem Abbruch führen kann! 
Für die Geburtsvorbereitung und die eigentliche Geburt ist Beifuß jedoch positiv wirkungsvoll.

Anwendung
Verwenden Sie …. Teelöffel vom Beifuß auf eine Tasse Tee. 
Um sicherzustellen, dass alle wichtigen Inhaltsstoffe im Tee gelöst werden, sollten sie den Aufguss mindestens 10 Minuten ziehen lassen.
Als Gewürz für Gerichte sollten Sie ihn eher sparsam verwenden, da sein bitterer Geschmack auch schnell ein Gericht ruinieren kann.

 

 

 

Beifuß

Artemisia vulgaris
Kraut, geschnitten, BIO
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