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Bärentraubenblätter, geschnitten

Bärentraubenblätter, mögliche Unterstützung der Nierenfunktionen

 

Bärentraubenblätter

Ein Kraut, dass sich in der Pflanzenheilkunde als das natürliche Mittel der Wahl bei Problemen mit Blase und Niere empfiehlt.
Bärentrauben haben ihren Namen tatsächlich von Bären: Denn geschmacklich begeistern die Früchte der Bärentraube hauptsächlich Bären. Die Beeren der Pflanze schmecken uns Menschen weniger und wenn dann nur in der getrockneten Variante als „Cranberries“. 
Dafür sind die Blätter für uns von großem gesundheitlichen Nutzen. Schon seit dem 13. Jahrhundert verwenden Heilkundler die Bärentraubenblätter wegen ihrer positiven Wirkung bei verschiedenen Beschwerden.
Lange Zeit war die pharmazeutische Wirksamkeit der niedrig wachsenden, immergrünen Bärentraube - botanisch Arctostaphylos uva-ursi – nur in Nordländern wie Skandinavien, Sibirien, Kanada, Alaska und im Altaigebirge bekannt. Heute wird die Bärentraube, die zur Familie der Heidekrautgewächse gehört, in vielen Ländern weltweit angebaut. Jedoch wird sie in Mitteleuropa zu den stark gefährdeten Arten gezählt. Sie wächst vor allem in den Mooren und Heidelandschaften im mittleren und nördlichen Europa. In Italien und Spanien wird sie allerdings explizit zur Nutzung als Heilpflanze kultiviert.
Umgangssprachlich ist die Pflanze auch als Harnkraut bekannt.

Erfahren Sie mehr über die positive Wirkung der wertvollen Inhaltsstoffe und finden Sie heraus was Bärentraubenblätter so unverzichtbar bei unkomplizierten Harnwegsinfekten macht.

Inhaltsstoffe und Wirkung
Die Pflanzenblätter weisen eine wirkungsvolle Kombination an Inhaltsstoffen auf. Heute weiß man, dass die Blätter der Bärentraube Substanzen enthalten, die antibakteriell wirken, indem sie die häufigsten Erreger von Harnwegsinfektionen abtöten können. Zudem wirken die Inhaltsstoffe von Bärentraubenblättern antientzündlich und fördern so die Heilung der entzündeten Schleimhäute der ableitenden Harnwege (z.B. Blase) und eignen sich gut zur Durchspülung und vorbeugenden Behandlung von Harnsteinen und Nierengrieß. 
Zur Anwendung kommen ausschließlich die Bärentraubenblätter mit ihrem Hauptinhaltsstoff Arbutin, aus dem im Körper, im alkalischen Harn, Hydrochinon abgespalten wird. Dieses hydrolisierte Hydrochinon wirkt antibakteriell und desinfizierend. 
Da Hydrochinon über die Nieren ausgeschieden wird, wirkt es auch dort sowie in den anderen ableitenden Harnwegen, dem Harnleiter und der Harnröhre antibakteriell.
Bärentraubenblätter können das ganze Jahr über geerntet werden, wobei dies bevorzugt im Spätsommer und Herbst geschieht, da die Blätter dann einen sehr hohen Gehalt an Arbutin aufweisen.

Weitere Inhaltsstoffe sind harntreibende Flavonoide, ätherisches Öl, Gerbstoffe und antimikrobiell wirkende Iridoidglykoside (sekundäre Pflanzenstoffe). Letztere sollen durch ihren außergewöhnlich bitteren Geschmack Pflanzenfresser von der Pflanze fernhalten.

Bis zur Entdeckung des Penicillins wurden Bärentraubenblätter als natürliches Antibiotikum vor allem bei Infektionen der Blase, der Nieren sowie der Harnwege eingesetzt. Denn die Bärentraubenblätter-Zubereitungen wirken antibakteriell breit gegen verschiedene Erreger, Bakterien, sowie auch gegen Pilze.

Mögliche Nebenwirkungen

Bärentraubenblätter sollten nicht langfristig eingesetzt werden, da das erwähnte Phenol Hydrochinon in zu hoher Dosierung zu Leberschäden führen kann. Auch kanzerogene und Erbgut schädigende Wirkungen können nicht ausgeschlossen werden, wobei dies aufgrund der schnellen Entgiftung in der Leber keine klinische Relevanz haben sollte.
Deshalb sollten Sie Bärentraubenblätter nicht länger als eine Woche und nicht öfter als fünf Mal im Jahr anwenden. Folglich sollten auch Schwangere, Stillende sowie Kinder vorsorglich auf die Einnahme verzichten.

Anwendung

Befüllen Sie Ihr Teesieb mit etwa einem Esslöffel (5g) der getrockneten Bärentraubenblätter.
Übergießen Sie die Blätter anschließend mit etwa 250ml kochendem Wasser und lassen Sie den Tee für etwa 10-15 Minuten ziehen, bevor Sie die Bärentraubenblätter entnehmen.
Sie können bis zu vier Tassen des Tees pro Tag zu sich nehmen.

Hinweis: Ihr Harn kann sich eventuell grünlich-braun verfärben, wenn Sie Bärentraubenblätter anwenden. Das ist aber unbedenklich.

Bärentraubenblätter

Arctostaphylos uva-ursi
Blätter, geschnitten, kb-wild
3,80 €

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